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Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Rheinland-Pfalz

Im Jahr 2004 entstanden in Deutschland die ersten „Regionalen Knoten“, seit 2012 „Koordinierungsstellen Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC)“ genannt, welche als Kontaktstelle für eine soziallagenbezogene Gesundheitsförderung auf Landesebene aufgebaut wurden. Seit 2006 ist die KGC in Rheinland-Pfalz bei der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) angesiedelt.

Ziel der Koordinierungsstelle in Rheinland-Pfalz ist es, dazu beizutragen, die Ungleichheit von Gesundheitschancen zu reduzieren. Sie berät und informiert Akteure im kommunalen Raum beim Aufbau kommunal integrierter Strategien zur Gesundheitsförderung und Prävention, sowie bei der Qualitätsentwicklung in der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung. Daher veranstaltet die KGC hierzu beispielsweise Lernwerkstätten zu Qualitätskriterien, regionale und landesweite Fachveranstaltungen oder verbreitet Informationen z.B. über den KGC-Newsletter und Handreichungen.  

Gesundheit darf nicht vom sozialen Status abhängen

Insbesondere sollen mit geplanten Maßnahmen vor Ort Menschen in prekären Lebenssituationen, sogenannte vulnerable Personengruppen, erreicht werden. Grundsätzlich wird darauf hingearbeitet, betroffene Gruppen der Bevölkerung bei Entwicklungsprozessen in der Gesundheitsförderung und Prävention stärker zu beteiligen, Projekte zielgruppenorientiert auszurichten und im Setting Kommune anzusetzen.

Landesweit und bundesweit vernetzt

Auf Landesebene ist die KGC außerdem darin eingebunden, die Umsetzung der Landesrahmenvereinbarung zu unterstützen, indem sie die Moderation des Landespräventionsnetzwerkes „Kommunale Gesundheitsförderung“ innehat.

Auf Bundesebene ist sie mit ihrem Träger, der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V., Mitglied des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit. Kernziel des Kooperationsverbundes ist es, einen Beitrag zur Reduzierung sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen zu leisten.

Förderer

Gefördert wird die KGC in Rheinland-Pfalz durch die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Auftrag und mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen nach § 20SGB V. Weitere Förderer sind das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz (MSAGD), das Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz sowie die Unfallkasse Rheinland-Pfalz.

 

Bildnachweis Headerbild: kav777_M/fotolia.com

Kontakt

Sabine Köpke
06131 2069-38
skoepke@lzg-rlp.de

Silke Wiedemuth
06131 2069-18
swiedemuth@lzg-rlp.de

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